International Commercial Terms 2025
Im weltweiten Im- und Export Handel dienen die International Commercial Terms von 2025 (Incoterms 2025) der Regulierung von handelsüblichen Vertragsformulierungen. Die von der Internationalen Handelskammer (International Chamber of Commerce ICC) entwickelten Incoterms definieren die Rechte und Pflichten der jeweiligen Vertragspartner im internationalen Warenhandel. Mit der Aufnahme von Incoterms in den jeweiligen Handelsvertrag können im Falle des Falles Missverständnisse und Rechtsstreitigkeiten vermieden werden. Eine der wichtigsten Funktionen von Incoterms ist die Definition, ab welchem Zeitpunkt die Haftung bei Verlust oder der Beschädigung der Ware vom Verkäufer auf den Käufer übergeht. Im Folgenden gehen wir auf alle Incoterms ausführlich ein.
Die Incoterms sind weltweit anerkannte Regelungen, die klare Standards für die Rechte und Pflichten von Käufern und Verkäufern im internationalen Warenhandel schaffen. Entwickelt von der Internationalen Handelskammer (International Chamber of Commerce, ICC), definieren sie, wer für Transport, Versicherung, Zölle und Risiken verantwortlich ist, und ab wann die Haftung für Verlust oder Beschädigung der Ware vom Verkäufer auf den Käufer übergeht. Das Hauptziel der Incoterms besteht darin, Missverständnisse und Rechtsstreitigkeiten zwischen Handelspartnern zu vermeiden, indem sie einheitliche Vertragsgrundlagen schaffen. Dies ist besonders im internationalen Handel von Bedeutung, wo unterschiedliche Rechtssysteme und Sprachen aufeinandertreffen, da die Incoterms die Kommunikation erleichtern und für Klarheit sorgen.
Zwei zentrale Elemente der Incoterms sind der Lieferort und der Gefahrenübergang. Der Lieferort markiert den Punkt, an dem der Verkäufer seine vertraglichen Verpflichtungen erfüllt, wobei dies je nach gewähltem Incoterm das Werk des Verkäufers (z. B. bei EXW), ein Hafen oder Terminal (z. B. bei FCA oder CIF) oder der endgültige Bestimmungsort beim Käufer (z. B. bei DDP oder DPU) sein kann. Der Gefahrenübergang beschreibt den Moment, ab dem der Käufer das Risiko für Verlust oder Beschädigung der Ware trägt. Dieser Übergang erfolgt oft am gleichen Punkt wie die Lieferung, wie zum Beispiel bei FOB beim Verladen auf das Schiff oder bei DAP bei Ankunft der Ware am Zielort. In einigen Fällen, etwa bei CPT oder CIF, übernimmt der Käufer das Risiko jedoch bereits früher, während der Verkäufer die Transportkosten weiterhin trägt.
Die Incoterms spielen eine entscheidende Rolle im internationalen Handel, da sie nicht nur die Verantwortlichkeiten klar definieren, sondern auch die Organisation des Warenverkehrs erheblich erleichtern. Durch die Verwendung dieser einheitlichen Standards können Unternehmen effizienter arbeiten und potenzielle Konflikte im Vorfeld minimieren. Ein vertieftes Verständnis der verschiedenen Incoterms und ihrer spezifischen Regelungen ist daher unerlässlich, um die Risiken und Kosten im internationalen Handel optimal zu steuern.
Ausführliche Informationen zu allen Incoterms finden Sie hier.
